Erste Infoveranstaltung 2022 des Fördervereins Landesgartenschau
Arbeitskreis Werbung mit Informationsstand am 31. März in Kreiensen

Erste Infoveranstaltung 2022 des Fördervereins Landesgartenschau
Arbeitskreis Werbung mit Informationsstand am 31. März in Kreiensen
Die LandFrauen begrüßen den Frühling und der Arbeitskreis Werbung schließt sich an. Am Donnerstag, den 31. März 2022 ab 14 Uhr laden die Landfrauen nach Kreiensen ein und bieten am Bürgerhaus duftenden Kaffee und leckere Waffeln an. Für die Kinder sind Bastelaktionen geplant und auch für die erwachsenen Gäste ist kreatives Gestalten möglich.
Die LandFrauen haben auf dem Landesgartenschaugelände in Bad Gandersheim einen eigenen Garten, auf dem sie sich präsentieren werden und der schon konkrete Formen im Roswithapark angenommen hat. „Ein tolles Engagement seitens der LandFrauen, das wir vom Arbeitskreis Werbung nutzen möchten, um in Kreiensen über die Landesgartenschau 2023 und unseren Förderverein zu informieren“ freut sich Detlef Gatzemeier, Leiter des Arbeitskreises Werbung. „Wir werden daher mit einem eigenen Stand vertreten sein und freuen uns darauf, endlich wieder persönlich mit den Menschen ins Gespräch zu kommen“ ergänzt Gatzemeier gut gelaunt. 
Die Präsentation in Kreiensen ist die erste Infoveranstaltung des Arbeitskreises Werbung nach Bekanntgabe der Verschiebung der Landesgartenschau auf 2023 und stellt den Auftakt weiterer Werbeaktionen dar. Im Gepäck haben die Mitglieder aktuelle Informationen zu dem Großevent. Die LandFrauen und der Förderverein Landesgartenschau freuen sich auf hoffentlich großen Zuspruch mit vielen Besuchern und netten Gesprächen und vielleicht auch dem ein oder anderen neuen Mitglied. 

 

Kontakt:

Förderverein Landesgartenschau e.V., Dr. Holbe, Auf dem Salzberge 29, 37581 Bad Gandersheim,  info@foerderverein-laga-gan.de, Presse: Katja Busch, buschkatja@hotmail.com

Förderverein Landesgartenschau pflanzt eigenen

Baum auf dem LAGA-Gelände

 

Tannen-Everlien aus Wenzen spendet Eisenholzbaum für den

LAGA-Förderverein

 

Bad Gandersheim. An der steinernen Insel direkt am Haupteingang des Landesgartenschau-Geländes wurde am Dienstag vom Vorstand des Fördervereins Landesgartenschau ein ganz besonderer Baum gepflanzt. Es handelt sich um einen Eisenholzbaum, der an die Arbeit und den Einsatz des Vereins für dieses Großevent erinnern soll. Der ca. 15 Jahre alte Baum ist ein Geschenk der Gartenbaufirma Tannen-Everlien aus Wenzen an den Förderverein und daher hat es sich Senior-Chef Adolf Everlien nicht nehmen lassen, bei der Aktion selbst mit anzupacken. „Wir haben für den LAGA-Förderverein einen besonders schönen Hochstamm ausgesucht mit einer perfekten Baumkrone. Es fehlt kein Ast an diesem Baum. Die Besucher werden begeistert sein von der traumhaften Herbstfärbung“ freut sich Adolf Everlien. Und es ist nicht das erste Geschenk seiner Firma für die Landesgartenschau, denn der 83-jährige Unternehmer wurde in Bad Gandersheim geboren und fühlt sich der Stadt verbunden. Im Vorfeld hat Bauleiterin Senta Trapp dafür gesorgt, dass alle notwendigen Voraussetzungen wie die Baumverankerung und ein ausreichend großes Loch vorhanden sind, und so konnte die Baumpflanzung bei schönstem Sonnenschein erfolgen. Dank der guten Vorbereitung und technischer Hilfsgeräte war die Arbeit schnell gemacht, Wasser wurde aus der Eterna geschöpft und anschließend noch auf ein langes Baumleben angestoßen. Als Dankeschön überreichte Eckhard Froböse, stellvertretender Vorsitzender des Vereins, eine Flasche Roswitha-Wein an Adolf Everlien. Der Eisenholzbaum ist auf jeden Fall eine dauerhafte Bereicherung für das Landesgartenschaugelände, denn obwohl der Baum von Kennern geschätzt wird und er mit seiner ausladenden Krone und seinem leuchtenden Laub zu den schönsten Herbstpflanzen gehört, findet man ihn nur selten. Die Vorstandsmitglieder freuen sich darüber, dass die LAGA-Gesellschaft dem Förderverein die Baumpflanzung an diesem zentralen Standort angeboten hat und der Verein damit jetzt über einen eigenen Treffpunkt auf dem LAGA-Gelände verfügt. Demnächst wird noch ein Infoschild angebracht, damit auch die Besucher wissen, wem dieser wunderschöne Baum gehört.

BU1: Der Vorstand vom LAGA-Förderverein freut sich über seinen eigenen Baum (v.l.): Senta Trapp (LAGA-Gesellschaft), Ingrid Lohmann, Eckhard Froböse, Adolf Everlien (Sponsor), Katja Busch, Manfred Schultzki, Lennart Jörn, Jörg Gelück
 

BU2: Mitglieder des Förderverein-Vorstandes bei der Arbeit (v.l.): Adolf Everlien, Manfred Schultzki, Lennart Jörn, Jörg Gelück, Ingrid Lohmann
 

BU3: Stellvertretender Vorsitzender Eckhard Froböse überreicht als Dankeschön an Adolf Everlien eine Flasche Roswitha-Wein 

Bilder: Frank Terhorst

 

Kontakt:

Förderverein Landesgartenschau e.V., Dr. Holbe, Auf dem Salzberge 29, 37581 Bad Gandersheim,  info@foerderverein-laga-gan.de, Presse: Katja Busch, buschkatja@hotmail.com

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Förderverein Landesgartenschau weiter voller

Tatendrang Vorstand blickt auf viele tolle

Aktionen und freut sich auf weitere Projekte

Im Oktober 2019 wurde der Förderverein Landesgartenschau von 25

Beteiligten gegründet und zählt mittlerweile über 400 Mitglieder.

Auch der Vorstand des Fördervereins wurde im Dezember von der

geplanten Verschiebung der Landesgartenschau überrascht und ist

derzeit dabei, die Arbeit neu zu strukturieren. „Nachdem wir die

Entscheidung erst einmal sacken lassen mussten, sehen wir

mittlerweile in dem damit verbundenen Zeitgewinn positive Aspekte,

die wir jetzt nutzen werden“ berichtet Vorsitzender Dr. Rolf Holbe.

„Für Bad Gandersheim ist es wichtig, den Besuchern ein fertiges

Landesgartenschaugelände zu präsentieren und der Förderverein

wird seinen Beitrag dazu leisten“ ergänzt Holbe positiv nach vorne

blickend. 

Produktive Arbeitskreise

Dabei ist der Vorstand stolz auf das, was bereits geleistet wurde. Von den Vorstandsmitgliedern wird insbesondere die hervorragende Arbeit der 11 Arbeitskreise gelobt. Alle Arbeitskreise sind mit ihren Projekten gut vorangekommen und die Mitglieder engagieren sich hier mit Herzblut. Vieles ist schon sichtbar wie die ersten Blühstellen, die der AK Innenstadt angelegt hat, 25.000 Stauden und Blumenzwiebeln, die vom AK Handwerk gepflanzt wurden oder Fahrradrouten, die der AK Fahrrad ausgearbeitet hat und die bereits bei Komoot zu finden sind. Auch die Fläche vom AK Landwirtschaft vor den Toren des LAGA-Geländes nimmt bereits konkrete Gestalt an genau wie der Garten der Landfrauen im Roswitha-Park, die beide mit ihren Konzepten ein tolles Angebot für die LAGA-Besucher darstellen. Der Arbeitskreis Werbung hat auf Wochenmärkten und Festen in der Region bereits eifrig die Werbetrommel gerührt und der AK Flugplatz hat dafür gesorgt, dass Besucher in der Luft erkennen, dass Bad Gandersheim Gastgeber der Landesgartenschau ist. Froh ist der Vorstand ebenfalls über den AK Junge LAGA, der z.B. Kletter-Boulder und Fitness-Geräte organisiert hat, die demnächst im Sport- und Spielpark aufgestellt werden. Ein wichtiger Beitrag auf allen Gartenschauen ist die Präsentation der Kirche und so hat der entsprechende Arbeitskreis die christlichen Gemeinden zusammengebracht und bereits eine spannende Idee für die Präsentation auf dem Gelände ausgearbeitet. Der AK Kunst hat sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass Skulpturen der beiden heimischen Künstler Dietlind Petzold und Thomas Schmalz realisiert werden können, die auch nach der LAGA an ihrem Standort bleiben werden.

Finanzielle Unterstützung

Viele Gelder konnten vom Förderverein in Form von Fördergeldern und Spenden für verschiedene Projekte akquiriert werden, wofür sich der Vorstand herzlich bei den Sponsoren bedankt. Eine Sponsoren-Übersicht findet sich auf der Homepage des Vereins unter foerderverein-laga-gan.de. Eins der geförderten Projekte sind die Gießkannen aus Holz zum Anmalen, von denen ca. 1.000 Stück an die Grundschulen und Kindergärten im Stadtgebiet  Bad Gandersheim sowie der Gemeinde Kalefeld und der ehemaligen Gemeinde Kreiensen verteilt wurden. Mit dem WASIM-Maskottchen aus Holz konnte das Thema Landesgartenschau in die Kindergärten transportiert und für die Kinder greifbarer gemacht werden. Der Verein hat bunte Bilder von bemalten Gießkannen und ein tolles Feedback erhalten. Die letzten Rohlinge kann man im Laden im Klosterhof Brunshausen erwerben. Auch die große bunte WASIM-Gießkanne, die an der Hildesheimer Straße aufgestellt wurde und später zum großen Parkplatz am Dehneweg umziehen wird, wurde durch das Engagement des Fördervereins realisiert. Besonders spannend ist derzeit das Leuchtturmprojekt „Dorfschönheiten“, das aus einer Idee von Benno Löning entstanden ist und sich derzeit in der Umsetzung befindet. Ca. 20 großformatige Fotos, die das Leben in den Dörfern auf einmalige, intensive und spannende Weise erzählen, werden in jedem der 16 Dörfer Bad Gandersheims aufgehängt. Verborgene Schätze!

Finanzielle Unterstützung

Weitere wichtige Arbeiten sind die Konzipierung und Pflege der Homepage, die Dekoration des LAGA-Ladens, die Gestaltung des Flyers und anderer Werbematerialien und vieles mehr, die ebenfalls von Mitgliedern des Fördervereins geleistet werden. Für ein einheitliches Auftreten wurden grüne hochwertige Poloshirts angeschafft, die dank einer Spende der Part AG von 1.000 € kostengünstig an die Mitglieder abgegeben werden konnten. Zu weiteren Aktionen zählen auch die Programmgestaltung der Plattenkiste beim NDR, die monatlichen Countdown-Veranstaltungen sowie der Spendenaufruf für die Flutopfer, bei dem 3.400 € zusammengekommen sind und die der Stadt Euskirchen für den Wiederaufbau überwiesen wurden,. Auch die Säuberung der Statue im Roswitha-Park konnte auf Initiative des Fördervereins durchgeführt werden. Nicht zu vergessen sind die vielen Kontakte, die hergestellt wurden und aus denen oftmals neue Ideen und eine konstruktive Zusammenarbeit entstanden sind wie beispielsweise mit den Nachbargemeinden. Auch der Kontakt zum Förderverein der Landesgartenschau in Höxter wurde früh gesucht und soll weiter intensiviert werden. 
Nicht alles hat funktioniert und konnte umgesetzt werden, aber durch den Zeitgewinn eröffnen sich auch wieder neue Perspektiven. Die gewünschte Geselligkeit des Vereinslebens wurde durch Corona oft unterbunden, aber auch hier hofft der Vorstand auf einige Aktionen im Jahr 2022. Es bleibt also spannend! Wer dabei sein möchte und Interesse hat, sich einzubringen, ist jederzeit herzlich willkommen. Alle wichtigen Informationen zum Förderverein sind auf der Homepage unter www.foerderverein-laga-gan.de zu finden

BU: Der Vorstand mit Bürgermeisterin Franziska Schwarz freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit. V.l.: Karin Albig, Dr. Rolf Holbe (Vorsitzender), Nicole Pietsch, Eckhard Froböse, BM Franziska Schwarz, Katja Busch, Lennart Jörn, Ingrid Lohmann, Manfred Schultzki, Jörg Gelück

Kontakt:

Förderverein Landesgartenschau e.V., Dr. Holbe, Auf dem Salzberge 29, 37581 Bad Gandersheim, info@foerderverein-laga-gan.de, Presse: Katja Busch, buschkatja@hotmail.com

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Fröhliche Busfahrt zur Bundesgartenschau nach Erfurt 
Auf Initiative des Fördervereins Landesgartenschau besuchten 44 interessierte Gartenfans aus Bad Gandersheim und Umgebung die Bundesgartenschau in Erfurt


Wochenende, Sonnenschein, viele interessierte Teilnehmer und ein gut gelaunter Busfahrer des Reisunternehmens Pülm waren beste Voraussetzungen für einen schönen Ausflug zur Bundesgartenschau nach Erfurt. Auf Anregung seitens seiner Mitglieder hatte der Förderverein Landesgartenschau Bad Gandersheim 2022 eine Busfahrt mit dem Reiseunternehmen Pülm nach Erfurt organisiert und mit 48 Anmeldungen war der Bus fast ausgebucht. 4 Teilnehmer mussten krankheitsbedingt dann am Morgen des 11. Septembers leider absagen. Pünktlich um 7.00 Uhr startete der Bus am Domänenhof und mit einer kurzen Pause erreichte die Gruppe pünktlich zur Öffnung der Gartentore die thüringische Landeshauptstadt. Vorstandsmitglied Eckhard Froböse hatte sich vorab im Austausch mit der BUGA Gedanken um den Tageablauf gemacht und die Empfehlung bekommen, zuerst die Ausstellungsfläche auf dem Petersberg zu besuchen, um Warteschlangen am Eingang zu vermeiden. Eine goldrichtige Entscheidung, denn die Gruppe konnte ohne Anstehen direkt auf das Gelände. 2,5 Stunden Zeit für diesen historischen Teil der Gartenschau, der neben Ausstellungen und modernen Staudenbeeten insbesondere viele Bereiche zu den Themen Nutz-, Gemüse- und Kräutergärten, eine Zeitreise durch die Gartenepochen sowie Spielbereiche für Kinder wie einen Rutschenhang, Spielplätze und einen Verkehrsgarten hatte. Der Petersberg ist ein toll angelegtes Gelände, Gastronomie ist passend integriert mit Möglichkeiten zum Chillen und Wohlfühlen. Und immer wieder gibt es weite Ausblicke auf die Stadt. Wer wollte konnte dann mittags mit dem Bus zur Ausstellungsfläche egapark fahren. Obwohl die Eintrittskarte auch die kostenfreie Nutzung der Straßenbahn beinhaltete, nahmen fast alle Mitreisenden das Angebot an und pünktlich um 12.30 Uhr ging es weiter zum Hauptgelände. Warteschlangen gab es hier ebenfalls keine, aber das Gelände war deutlich voller. Üppige Blumenbeete, pflanzliche Schaugärten, Themengärten, Wasserspiele, Grabgestaltung, Gärtnermarkt – dieser Bereich entsprach den Vorstellungen einer klassischen Gartenschau. Ein weitläufiges Gelände mit Aussichtsturm und großem Veranstaltungszelt. Viele der Teilnehmer hatten die grünen Poloshirts vom Förderverein an, die in der Menge positiv auffielen, so dass die Bad Gandersheimer mehrfach von anderen Besuchern auf die Landesgartenschau im nächsten Jahr angesprochen wurden und Kontakte genknüpft wurden. Die Zeit verflog und um 18 Uhr konnte pünktlich zu Rückfahrt gestartet werden, auf der sich die Teilnehmer über ihre persönlich empfundenen Highlights austauschten. Jeder Park hatte seine Anhänger und man sollte sich auf jeden Fall beide Bereiche anschauen. Auch die Rückfahrt lief ohne großes Verkehrsaufkommen, so dass der Bus mit zufriedenen Teilnehmern um 20.15 Uhr Bad Gandersheim erreichte. „Bequemer geht es kaum und es hat sich auf jeden Fall gelohnt“ so das Fazit einer Teilnehmerin. „Wir werden auf jeden Fall demnächst an einer Baustellenführung auf unserem LAGA-Gelände teilnehmen, denn wir haben jetzt richtig Lust auf 2023 bekommen“ war sich eine Frauengruppe einig. 

Foto: Arbeitsgruppe „Dorfschönheiten“  vor der Bilderausstellung in Brunshausen (v.l.): Liane Schrader, Benno Löning, Jörg Gelück, Bettina Plock-Giermann, Dr. Rolf Holbe, Eckhard Froböse

Kontakt:

Förderverein Landesgartenschau e.V., Dr. Holbe, Auf dem Salzberge 29, 37581 Bad Gandersheim, info@foerderverein-laga-gan.de, Presse: Katja Busch, buschkatja@hotmail.com

Dorfschönheiten – verborgene Schätze

Die Gesichter unserer Dörfer als Leuchtturmprojekt des Fördervereins im Rahmen der Landesgartenschau 2023
 

Wie könnte ein Projekt des Fördervereins Landesgartenschau aussehen, in dem sich sowohl seine Mitglieder wiederfinden, das aber ebenfalls für die Besucher der LAGA spannend ist und darüber hinaus auch nach der Landesgartenschau Bestand hat. Lange hat sich der Vorstand des Fördervereins mit der Suche nach einem reizvollen und sichtbaren Leuchtturmprojekt auseinandergesetzt. Interessante Ideen aus den Reihen der Mitglieder wurden in einem eigenen Workshop diskutiert und weiterentwickelt. Bei der Prüfung der Machbarkeit mussten einige davon wieder verworfen werden, aber ein spannendes Thema wurde weiterverfolgt und jetzt als Leuchtturmprojekt präsentiert: die „Dorfschönheiten“. 

Grundidee des Projektes „Dorfschönheiten“ ist es, die Dörfer und ihre Bürger an der Landesgartenschau zu beteiligen und den Besuchern die Vielfalt der Region zu präsentieren. Bad Gandersheim hat 16 wunderschöne Dörfer mit einer eigenen Geschichte, entstanden durch die unterschiedlichen landschaftlichen Gegebenheiten, durch wirtschaftliche Schwerpunkte und vor allem geprägt durch die Menschen, die dort leben und arbeiten. Jedes Dorf ist auf seine Art einzigartig und faszinierend, aber das komplexe Dorfleben ist für die meisten Besucher, aber auch für die Einheimischen, noch unentdeckt. Ziel des Projektes ist es, durch eine dauerhafte Fotoausstellung im Außenbereich mit maximal 20 großformatigen Bildern dem Besucher Einblicke in die Besonderheiten, Kuriositäten und individuellen Eigenarten des Dorfes zu gewähren. Geschichten des jeweiligen Dorfes, die sich dem Besucher nicht kurzfristig erschließen, sollen hervorgehoben und präsentiert werden. Ideengeber ist Benno Löning vom Klosterhof in Brunshausen. Auf der Veranda vor dem stilvollen Laden kann schon jetzt die Grundidee des Ausstellungsprojektes „Dorfschönheiten“ bestaunt werden. Dort hängen hochwertige Bilder, die einen atmosphärischen Einblick in das Leben von Brunshausen über einen Zeitraum von 70 Jahren wiedergeben. Oftmals unbeobachtete Schnappschüsse, die ihre eigene Dynamik haben. „Es liegt eine gewisse Ironie in dem Begriff „Dorfschönheiten“, denn wir möchten nicht die klassischen Dorfschönheiten präsentieren, sondern die versteckten Schönheiten, die das Dorf einzigartig machen. Wir möchten keine betitelte Dorfchronologie, sondern die Menschen abbilden, die das Dorf mit Leben füllen, ihre Berufe, Traditionen und Gewohnheiten“ erklärt Benno Löning seine Idee. „Es ist immer wieder erstaunlich, wenn wir mit Besuchern vor unserer Bilderwand stehen, dass jeder Betrachter andere Dinge wahrnimmt und mit seinen persönlichen Erinnerungen verknüpft“ erzählt der Ideengeber begeistert. So bleibt die Ausstellung auch dauerhaft interessant.

 

Alle 16 Dörfer unterstützen das Projekt


Das Projekt „Dorfschönheiten“ wurde allen Ortsvorstehern vor Ort in Brunshausen vorgestellt und die Idee, die Fotoausstellung auf andere Dörfer zu übertragen, wurde begeistert aufgenommen. Der Vorstand vom Förderverein freut sich sehr, dass alle 16 Dörfer an dem Ausstellungskonzept teilnehmen möchten und so ein echtes „Leuchtturmprojekt“ zur Landesgartenschau entstehen kann, das auch nachhaltig eine Präsenz haben wird. Idealerweise kann der Besucher mit dem Rad die Ausstellung abfahren und bekommt so nicht nur alle Dörfer zu Gesicht, sondern lernt auch etwas über das Leben auf dem Dorf.
Für die Umsetzung des Projektes hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet, an der neben dem Vorsitzenden des Fördervereins, Dr. Rolf Holbe, und seiner beiden Vertreter, Jörg Gelück und Eckhard Froböse, auch Benno Löning als Ideengeber, Bettina Plock-Giermann als Bindeglied zwischen den Dörfern sowie Liane Schrader angehören. Frau Schrader ist vielen bekannt durch ihr Engagement für das KVV-Projekt „Stromkästen erzählen Geschichten“ und sie übernimmt federführend die Gestaltung eines Flyers, der die Informationen zu den Dorfschönheiten der einzelnen Dörfer beinhalten wird und deren Standorte in einer Karte markiert werden. Ziel der Arbeitsgruppe ist eine hochwertige und wiedererkennbare Präsentation in allen Orten, die aber dennoch individuell für jedes Dorf gestaltet wird. Am wichtigsten ist die Suche nach Bildern und Geschichten, die neugierig machen. Die Bildergalerie soll von innen heraus aus dem Dorf entstehen, so dass sich die Menschen in dem Projekt wiederfinden und der Charakter des Dorfes wiedergespiegelt wird. Eine sichtbare und identitätsstiftende Erinnerung auch für nachfolgende Generationen. Das genaue Vorgehen wird bei einem nächsten Treffen Anfang Juli mit den Ortsvorstehern sowie den für das Projekt zuständigen Dorfbewohnern besprochen. 
Der Förderverein möchte mit den „Dorfschönheiten“ ein qualitativ hochwertiges Projekt auf die Beine stellen, das die Kommunikation in die Dörfer bringt. Ein Ort des Gesprächs und des Austausches. „Wir haben von den Ortsvorstehern ebenfalls ein positives Signal erhalten, dass sie auch ihre Kirchen für Besucher öffnen wollen“ freut sich Vorsitzender Rolf Holbe, der in dem Projekt zudem eine Chance für die Dörfer sieht, sich den Besuchern als attraktiver Lebensort zu präsentieren. Als Anschubfinanzierung für die „Dorfschönheiten“  wurde vom Landschaftsverband Südniedersachsen eine Fördersumme von 8.000 € bewilligt. Zudem leistet jedes Dorf sowie der Förderverein Landesgartenschau einen eigenen finanziellen Beitrag. Zur Eröffnung plant der Förderverein Ende März 2022 zwei geführte Radtouren zu den Dorfschönheiten der Heberbörde und der Harzbörde.

 

Foto: Arbeitsgruppe „Dorfschönheiten“  vor der Bilderausstellung in Brunshausen (v.l.): Liane Schrader, Benno Löning, Jörg Gelück, Bettina Plock-Giermann, Dr. Rolf Holbe, Eckhard Froböse

Kontakt:

Förderverein Landesgartenschau e.V., Dr. Holbe, Auf dem Salzberge 29, 37581 Bad Gandersheim, info@foerderverein-laga-gan.de, Presse: Katja Busch, buschkatja@hotmail.com

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Arbeitskreis Landwirtschaft konkretisiert spannenden Projektbeitrag für die Landesgartenschau 2023 in Bad Gandersheim

 

 

Noch ein gutes Jahr bis zur Eröffnung der Landesgartenschau in Bad Gandersheim und viele Projekte nehmen immer konkretere Formen an. Auch die einzelnen Arbeitskreise des Fördervereins leisten tolle Arbeit mit großem Engagement und dem Ziel, ihre spannenden Ideen bis zur LaGa 2022 umzusetzen.

Bad Gandersheim liegt in einer ländlich geprägten Region, in der die Landwirtschaft und das Landleben eine zentrale Rolle spielen. Daher ist die Einbindung der heimischen Landwirte eine wichtige Aufgabe und früh hat sich der Arbeitskreis Landwirtschaft gebildet, der bereits sehr anschaulich seinen Projektbeitrag skizziert hat. „Das Ergebnis macht Laune auf die Landesgartenschau und die Besucher können sich schon heute auf den Beitrag des Arbeitskreises Landwirtschaft freuen“ ist sich Eckhard Froböse, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins und Ansprechpartner für den Arbeitskreis, sicher.

„Die drei Treffen der Arbeitsgruppe LAGA 2022 und die zwei Treffen der „Technik-Gruppe“ waren produktiv und haben eine gute Grundlage für unser weiteres Engagement geschaffen“ erläutert Claus Hartmann, Vorsitzender vom Landvolk Northeim-Osterode Kreisbauernverband e.V. im Rückblick auf das Jahr 2020. Das Landvolk Northeim-Osterode vertritt die Interessen der regionalen Landwirtschaft und möchte auf der Landesgartenschau die gesamte Bandbreite dieses bedeutenden Wirtschaftszweiges zeigen. „Unsere Idee ist die Präsentation der Landwirtschaft gestern, heute und morgen. Wir möchten die Landesgartenschau mit den zu erwartenden 450.000 Besuchern nutzen, um Informationen zu vermitteln und für die wichtige Bedeutung der Landwirtschaft für uns alle zu werben. Das Thema Ernährung spielt eine immer wichtigere Rolle, daher möchten wir den Weg von der Pflanze bis zum Gericht auf dem Teller skizzieren – natürlich soll auch der Verkauf von frischen, regional erzeugten Produkten nicht fehlen“ berichtet Claus Hartmann mit Begeisterung. Dabei hat sich das Landvolk auf der Suche nach der Projektidee mit dem Slogan der Landesgartenschau auseinandergesetzt. Garten.Fest.Spiele – schnell waren sich die Landwirte einig, dass auch das Land mitspielt, Landwirtschaft als Gestalter von Kulturlandschaften, so sind Landwirtschaft und Kultur untrennbar miteinander verbunden.

Damit stand die grundlegende Konzeption des Projektes schnell fest: eine Agrarfläche für landwirtschaftlich genutzte und nutzbare Kulturen, die Ausstellung von Maschinen und Geräten sowie mehrere Aktionsflächen vor den Toren direkt im Eingangsbereich der LaGa.

Viele Partner haben sich in dem Arbeitskreis „Landwirtschaft“ zusammengefunden und unterstützen sich in ihren Projekten gegenseitig wie die regionalen Verbände der Landfrauen, der Landjugend, der Landwirtschaftskammer und der Landberatung, aber auch die Schulen in Bad Gandersheim und der Maschinenring Leinetal - denn sie alle gehören zusammen und leisten ein großen Beitrag zur Gestaltung unserer Kulturlandschaft und des ländlichen Lebens. Frühzeitig wurden zudem seitens des Landvolks weitere Partner gesucht. Der Kontakt zu den berufsbildenden Schulen, der Michelsenschule in Hildesheim und der Agrarfakultät der Universität Göttingen wurden bereits aufgenommen und auch eine Kooperation mit KWS nimmt stetig konkretere Formen an. Gemeinsam mit den Schulen vor Ort soll z.B. ein vielfältiger Gemüsegarten angelegt werden.

Besucher der Landesgartenschau bekommen somit ein umfassendes Bild der breit aufgestellten Landwirtschaft in der Region. Das beginnt mit dem Anbau unterschiedlichster landwirtschaftlicher Kulturen vor Ort, geht über die Veranschaulichung von In-und Output sowie die Getreideerzeugung und -verarbeitung und umfasst auch ein-oder mehrtägige Aktionen zu landwirtschaftlichen Themen wie z.B. Milch- und Milcherzeugnisse oder Tierhaltung. Ein Hingucker für die Besucher wird zudem die Präsentation von Land-, Forst- und Gartentechnik sein mit einer geplanten Ausstellung historischer Maschinen und Geräte.

Ein weiteres Highlight ist in Form einer LandArt-Installation in Planung. Erste Kontakte zu einem Künstler sind geknüpft. Auch in der Umsetzung ist der Arbeitskreis Landwirtschaft bereits gut vorangekommen. „Familie Schnelle stellt uns dankenswerterweise eine ausreichend große Fläche zur Verfügung, die mit Unterstützung der Firma DATAflor aus Göttingen bereits professionell vermessen werden konnte. Auch die Betreuung der Parzellen ist schon gewährleistet“ freut Claus Hartmann. Spannend ist auch die Idee eines "Floralen Verkehrsleitsystems", das auf der Anlage von Blühstreifen an den Hauptzufahrtswegen zur LAGA 2023 beruht. Interessierte Landwirte, die Flächen an diesen Straßen bewirtschaften möchten, können sich hierzu an Frau Bettina Plock-Girmann wenden – per Telefon unter 0163/8821570 oder per Mail an b.plock-girmann@web.de. Insgesamt viele tolle Ideen allein einer Interessensgruppe, die schon heute die Lust auf die LaGa wachsen lässt. Weitere Informationen zum Förderverein Landesgartenschau Bad Gandersheim 2023 findet man unter foerderverein-laga-gan.de

 

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Foto 1 (DATAflor, Götz Thomas): Vermessung der Aktionsfläche vom Landvolk Northeim-Osterode, vertreten durch Hans-Georg Macke (rechts), durch Mitarbeiter der Firma DATAflor und der Firma Leica

Foto 2: (DATAflor, Götz Thomas): Vermessung der Aktionsfläche durch 2 Mitarbeiter der Firma DATAflor sowie einem Kollegen der Firma Leica

Foto 3 und 4 (Landvolk Northeim-Osterode): Aktionsfläche vom Landvolk

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Förderverein Landesgartenschau e.V., Dr. Holbe, Auf dem Salzberge 29, 37581 Bad Gandersheim, info@foerderverein-laga-gan.de, Presse: Katja Busch, buschkatja@hotmail.com

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Spatenstich durch Niedersachsens Ministerpräsidenten Stephan Weil:

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Bad Gandersheim und die Region profitieren von der LAGA 2023

Mit dem Spatenstich durch Niedersachsens Ministerpräsidenten Stephan Weil am Donnerstag, den 10.9.2020 wurde der offizielle Startschuss für die Baumaßnahmen anlässlich der Landesgartenschau 2023 gegeben. Hinter den Kulissen der LAGA wird seit einigen Wochen an den Ausschreibungen und Vergaben gearbeitet und der Wunsch seitens der Geschäftsführung und des Fördervereins geäußert, dass sich möglichst viele heimische Betriebe für die anstehenden Arbeiten bewerben, die dann nach Möglichkeit bei der Vergabe auch berücksichtigt werden. Denn Ziel jeder Landesgartenschau ist es, die regionale Wirtschaft zu stärken.

Seit der Gründung der Landesgartenschau-Durchführungsgesellschaft wurden in den letzten Monaten bereits verschiedene Aufträge an Firmen aus der Region vergeben. Im Bereich Marketing wurde die Entwicklung des Corporate Designs, die z.B. die Logoentwicklung beinhaltet, sowie verschiedene Marketingmaßnahmen mit der Firma „Connect“ aus Einbeck durchgeführt und auch „Trend Design“ aus Bornhausen ist mit der Gestaltung und dem Druck von Werbematerial involviert. Verschiedene Firmen aus der Region haben die ersten Aufträge für Bauarbeiten im Gelände erhalten und diese bereits ausgeführt. Dazu gehören die Firma Handtke aus Harriehausen, die professionell die Ausbaggerarbeiten am 2. Osterbergsee erledigt hat. Das Unternehmen Bohnsack aus Kreiensen hat die Halterungen für die großen Werbebanner aus einer stabilen Stahlkonstruktion gefertigt und geliefert, die Betonarbeiten für die Aufstellung dieser Werbebanner auf dem Kreisel sowie an verschiedenen gut befahrenen Straßen wurden von der Firma Marten Bau durchgeführt. Die  Firma Kluge u. Sohn Garten- und Landschaftsbau aus Delligsen ist am Wegebau im Auepark beteiligt und auch Gärtnerei Arne Dörries aus Bad Gandersheim ist in die Planung und Lieferung von Pflanzen eingebunden. Neben Unternehmen und Handwerksbetrieben stellen auch die Kliniken für Bad Gandersheim einen sehr wichtigen Wirtschafsfaktor und Arbeitgeber dar. Investitionen in die Infrastruktur durch das Projekt Landesgartenschau führen zu einer Aufwertung des Stadtbildes und wirken sich positiv auf die Attraktivität Bad Gandersheims aus. Diese weichen Standortfaktoren haben maßgeblichen Einfluss auf die Standortwahl von Gesundheitsbetrieben. Investitionen in die Infrastruktur führen damit mittelfristig zu einer Standortsicherung der Kliniken und ziehen zudem oftmals private Investitionen nach sich. Die Paracelsus-Gruppe investiert bis Ende 2021 fünf Millionen Euro für Modernisierung und Komfort in ihre Kliniken vor Ort. Die Infrastrukturmaßnahmen im Rahmen der Landesgartenschau haben nach Aussagen von Klinikmanager Thorsten Prieß sicherlich einen wesentlichen Ausschlag gegeben, dass auch die Paracelsus-Kliniken in dieser Höhe in den Standort investieren.  

Die Gestaltung des Landesgartenschaugeländes befindet sich noch ganz am Anfang und in den nächsten Monaten werden viele weitere Aufträge vergeben, aber schon heute stärkt die bevorstehende LAGA den Standort Bad Gandersheim und die gesamte Region und sichert somit wertvolle Arbeitsplätze auch in Dörfern und Gemeinden.

Kontakt:

Förderverein Landesgartenschau e.V., Dr. Holbe, Auf dem Salzberge 29, 37581 Bad Gandersheim, info@foerderverein-laga-gan.de, Presse: Katja Busch, buschkatja@hotmail.com